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Die Welt von mor­gen: Kern­fu­si­on

21. November @ 12:00 - 18:00

Die Kern­fu­si­on ist die Reak­ti­on, die Son­nen zum Strah­len bringt. Bis­her befin­den sich die Ver­su­che, Kern­fu­si­on als regu­lä­re Form unse­rer Ener­gie­ge­win­nung zu nut­zen noch im expe­ri­men­tel­len Sta­di­um. Doch die mög­li­chen Aus­sich­ten die­ser Tech­nik sind äußerst viel­ver­spre­chend: Extrem hohen Ener­gie­ge­winn ohne die Gefah­ren einer unkon­trol­lier­ba­ren, nuklea­ren Ket­ten­re­ak­ti­on und ohne lang­le­bi­gen nuklea­ren Abfall. Doch lässt sich das »Son­nen­feu­er« über­haupt in Reak­to­ren ban­nen? Wie lan­ge wird es dau­ern bis dies mög­lich ist? Wel­che Kos­ten bringt die Erfor­schung die­ser Tech­nik mit sich? Gibt es auch Kri­tik­punk­te an die­ser neu­en »sau­be­ren« Tech­nik?

Am Max-Planck-Insti­tut für Plas­ma­phy­sik in Gar­ching stel­len sich Wis­sen­schaft­ler kon­kret die­sen Her­aus­for­de­run­gen. Der Toka­mak ASDEX Upgrade – die größ­te deut­sche Fusi­ons­an­la­ge – wird hier betrie­ben. Das IPP in Gar­ching besitzt gegen­wär­tig die fünf wis­sen­schaft­li­chen Berei­che Toka­mak-Sze­na­rio-Ent­wick­lung, Plas­ma­rand und Wand, Tokamak­theo­rie, Nume­ri­sche Metho­den in der Plas­ma­phy­sik sowie ITER-Tech­no­lo­gie und -Dia­gnos­tik. Das IPP ist in Gar­ching zudem Gast­ge­ber der euro­päi­schen EFDA-Stu­di­en­grup­pe (»European Fusi­on Deve­lop­ment Agree­ment«), die unter ande­rem für die Euro­päi­schen ITER-Bei­trä­ge sowie für die Arbei­ten zur Fusi­ons­tech­no­lo­gie zustän­dig ist.

Unse­re Exkur­si­on ermög­licht es den Teil­neh­mern, sich selbst ein Bild des gegen­wär­ti­gen Ent­wick­lungs­stan­des zu machen und den Ver­suchs­re­ak­tor zu besich­ti­gen.
Die Anmel­dung ist im Sekre­ta­ri­at der KHG mög­lich.

 

Details

Datum:
21. November
Zeit:
12:00 - 18:00
Veranstaltungkategorien:
,

Veranstaltungsort

Max-Planck-Insti­tut für Plas­ma­phy­sik
Boltzmannstraße 2
Garching, Bayern 85748
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