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Ein Kilo mehr: Akti­on für Men­schen in Not

Am Sams­tag, den 8. Juli ver­an­stal­te­te die KHG Regens­burg die Akti­on »Ein Kilo Mehr«; eine Akti­on mit dem Ziel, Lebens­mit­tel und Hygie­ne­ar­ti­kel für Bedürf­ti­ge zu sam­meln. Geplant wur­de die­se Akti­on von The­re­sa Häusl und ande­ren Hel­fe­rin­nen und Hel­fern aus dem Gemeinderat.

Nach­dem wir von Herrn Ott, dem Betrei­ber des Ede­ka Markts Ott in der Boelcke­stra­ße, die Erlaub­nis hat­ten, die­se Akti­on durch­zu­füh­ren und sich vie­le frei­wil­li­ge Hel­fer aus unse­rer Gemein­de dazu bereit erklär­ten, uns zu unter­stüt­zen, stand dem Vor­ha­ben nichts mehr im Wege. Ein paar Bier­ti­sche, Pinn­wän­de, Fly­er und Ein­kaufs­lis­ten mit Emp­feh­lun­gen drauf, wel­che wir anspre­chend vor dem Geschäft plat­zier­ten – und schon konn­te es losgehen.

Alle Anfang ist schwer, das muss­ten wir zunächst auch fest­stel­len. Um acht Uhr mor­gens stand den meis­ten Käu­fern der Schlaf noch deut­lich ins Gesicht geschrie­ben und uns fehl­ten noch die rich­ti­gen Wor­te, um die Auf­merk­sam­keit auf uns zu zie­hen. Aller­dings war dies nur von kur­zer Dau­er, denn nach nur weni­gen Anlauf­ver­su­chen hat­ten wir den Dreh raus, wie man die Leu­te rich­tig anspricht, um ihre unge­teil­te Auf­merk­sam­keit zu bekom­men. Ein­mal in Fahrt, waren wir dann nicht mehr zu brem­sen. Bei eini­gen unse­rer Mit­glie­der, wie zum Bei­spiel bei Lau­ra, zeig­te sich sogar so star­kes Poten­ti­al, dass man sich die Fra­ge stel­len muss, ob nicht ein Kar­rie­re­wech­sel sinn­voll wäre 😉

Und nicht nur wir kamen in Fahrt, auch die Hilfs­be­reit­schaft der Kun­den wur­de mit jeder Stun­de grö­ßer. So groß die Skep­sis anfangs auch war: nach­dem den Leu­ten bewusst wur­de, dass wir weder etwas ver­kau­fen, noch Geld, son­dern Sach­spen­den sam­meln, war die Begeis­te­rung groß. Eini­ge brach­ten uns gan­ze Kis­ten oder auch Ein­kaufs­ta­schen vol­ler Lebens­mit­tel. Es ist wirk­lich bewun­derns­wert, wie groß die Bereit­schaft der Men­schen zu hel­fen ist, wenn sie wis­sen, dass die Hil­fe auch wirk­lich ankommt.

Wie mit Herrn Ott ver­ein­bart, bra­chen wir um Punkt zwölf Uhr unse­re Zel­te ab. Mit drei voll bela­de­nen Autos fuh­ren wir dann zum »Stroh­halm« in die Stadt, wo wir mit Freu­de emp­fan­gen wur­den. Der »Stroh­halm« ist ein Ver­ein zur Unter­stüt­zung Obdach­lo­ser und hilfs­be­dürf­ti­ger Men­schen in Regens­burg, mit dem die KHG u.a. auch durch die »Stra­ßen­ex­er­zi­ti­en« ver­bun­den ist. Nach­dem dort alles aus­ge­la­den und unter Dach und Fach war, hiel­ten wir uns noch für einen kur­zen Plausch auf, hin­ter­lie­ßen einen Gäs­te­buch­ein­trag und stei­ger­ten mal wie­der den Bekannt­heits­grad unse­rer KHG.

Dank gilt natür­lich all denen, die hier­bei betei­ligt waren. Unse­ren Haupt­amt­li­chen die uns wie immer mit ihrem Know-How den Rücken gestärkt haben; unse­ren Gemein­de­mit­glie­dern die mit vol­lem geis­ti­gem und kör­per­li­chem Ein­satz dabei waren; den Mit­ar­bei­tern des »Stroh­halms«, wel­che sich tag­täg­lich um Bedürf­ti­ge küm­mern. Und ganz beson­ders den hilfs­be­rei­ten Ein­käu­fern, wel­che an die­sem Tag wah­re Groß­zü­gig­keit bewie­sen haben.

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