Aufbruch in die Moderne: die KHG in der Regensburger Corinth-Ausstellung

Eine Gruppe von ca. 35 Kunst­in­ter­es­sier­ten ist ver­gan­ge­nen Don­ners­tag unse­rer Ein­la­dung gefolgt, die Aus­stel­lung zum Werk des »deut­schen Impres­sio­nis­ten« Lovis Corinth in der Ost­deut­schen Gale­rie zu besu­chen. Prof. Chris­toph Wag­ner vom Insti­tut für Kunst­ge­schichte unse­rer Uni­ver­si­tät führte uns anhand aus­ge­wähl­ter Werke mit gro­ßem Enga­ge­ment durch die Aus­stel­lung und ver­stand es, unsere Auf­merk­sam­keit für die Bild­spra­che und Aus­sa­ge­ab­sicht des Künst­lers zu wecken. Viele ver­bor­gene Details und schein­bare Klei­nig­kei­ten stell­ten sich als ent­schei­dende Akzente dar, durch die Corinth der tra­di­tio­nel­len Iko­no­gra­phie — gerade auch im Bereich der reli­giö­sen Kunst — über­ra­schende neue Wen­dun­gen gege­ben hat. Wer hätte schon gedacht, dass ein Schin­ken­brot und eine Wein­fla­sche, die von Sol­da­ten unter dem Kreuz Jesu mit­ge­führt wer­den, als Anspie­lung auf die Eucha­ris­tie gedeu­tet wer­den können?

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