Eine Gruppe von ca. 35 Kunstinteressierten ist vergangenen Donnerstag unserer Einladung gefolgt, die Ausstellung zum Werk des »deutschen Impressionisten« Lovis Corinth in der Ostdeutschen Galerie zu besuchen. Prof. Christoph Wagner vom Institut für Kunstgeschichte unserer Universität führte uns anhand ausgewählter Werke mit großem Engagement durch die Ausstellung und verstand es, unsere Aufmerksamkeit für die Bildsprache und Aussageabsicht des Künstlers zu wecken. Viele verborgene Details und scheinbare Kleinigkeiten stellten sich als entscheidende Akzente dar, durch die Corinth der traditionellen Ikonographie — gerade auch im Bereich der religiösen Kunst — überraschende neue Wendungen gegeben hat. Wer hätte schon gedacht, dass ein Schinkenbrot und eine Weinflasche, die von Soldaten unter dem Kreuz Jesu mitgeführt werden, als Anspielung auf die Eucharistie gedeutet werden können?
Aufbruch in die Moderne: die KHG in der Regensburger Corinth-Ausstellung
27. Januar 2009 von



